Reime, Gedichte und Lieder zur Weihnachtszeit

Zünden wir 1 Lichtlein an,
sagen wir dem Weihnachtsmann,
lieber Alter, es wird Zeit,
in vier Wochen ist’s so weit.

Zünden wir 2 Lichtlein an,
mahnen wir den Weihnachtsmann,
pack schon die Geschenke ein,
bald muss alles fertig sein.

Zünden wir 3 Lichtlein an,
sputet sich der Weihnachtsmann,
füllt den Sack bis an den Rand,
Schimmel wird bald angespannt.

Zünden wir 4 Lichtlein an,
schmunzelt froh der Weihnachtsmann,
hat ja alles schon bereit
für die schöne Weihnachtszeit.

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Der Weihnachtsmann geht um den Kreis,
Tippe tapp, tippe tapp, poch, poch, poch,
die Nase rot, der Bart so weiß,
Tippe tapp, tippe tapp, poch, poch, poch,
da fängt es an ganz dicht zu schnein,
ach Kinder lasst mich schnell hinein,
Tippe tapp, tippe tapp, oh, wie sind wir alle froh.

Jetzt poltert er die Treppe rauf,
Tippe tapp, tippe tapp, poch, poch, poch,
er schleppt den schweren Sack hinauf,
Tippe tapp, tippe tapp, poch, poch, poch,
Was mag denn wohl darinnen sein?
Es raschelt und es duftet fein,
Tippe tapp, tippe tapp, oh, wie sind wir alle froh.

(Dies ist ein Singspiel. Die Kinder können im Kreis die Bewegungen nachahmen und bei der Zeile „tippe tapp…poch, poch, poch“ das Lied instrumental begleiten

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Das folgende Lied stammt aus einer Zeit, als Spielsachen noch repariert wurden 🙂 ich finde es nachdenkenswert, und da Kinder auch heut noch kleine Geschenke selbst basteln auch singenswert…und warum nicht mal auf Zeitreise gehen?

So viel Heimlichkeit in der Weihnachtszeit, Hansels Eisenbahn ist weg, steht nicht mehr am alten Fleck, so viel Heimlichkeit in der Weihnachtszeit.

So viel Heimlichkeit in der Weihnachtszeit, meine Puppen sind verschwunden, hab nicht mal den Bär gefunden, so viel Heimlichkeit in der Weihnachtszeit.

So viel Heimlichkeit in der Weihnachtszeit, in der Küche riecht es lecker, gerade wie beim Zuckerbäcker, so viel Heimlichkeit in der Weihnachtszeit.

So viel Heimlichkeit in der Weihnachtszeit, abends fängt ein Hämmern an, dass man gar nicht schlafen kann, so viel Heimlichkeit in der Weihnachtszeit.

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Auch das folgende Lied nimmt die Kinder mit in die Vergangenheit, als zu Weihnachten noch viel Schnee lag, die Lichter am Baum richtige Kerzen waren und statt Kugeln Äpfel am Baum hingen. Von diesen Traditionen und der alten Zeit zu hören, ist spannend. Und so bekommen diese kleinen Geschichten, die in den Liedern erzählt werden, eine Bedeutung…

Da draußen in dem Winterwald, da steht ein Tannenbaum, er ist mit lauter Schnee bedeckt, man sieht die Nadeln kaum.

Der Förster stapft durch Schnee und Eis tief in den Wald hinein, dort sägt er ab den Tannenbaum, fährt ihn zur Stadt hinein.

Der Vater geht zum Weihnachtsmarkt, sucht sich den Baum dort aus, weil er so schön gewachsen ist, nimmt er ihn mit nach Haus.

Die Mutter hängt den Weihnachtsschmuck und rote Äpfel dran und steckt ein Licht an jeden Zweig, die zündet sie dann an.

Und kommt der liebe Weihnachtstag, dann dürfen wir hinein und sehn den schönen Tannenbaum im hellen Kerzenschein.

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