Fridolin und die Natur (5)

Hallo, ich bin Fridolin, konstruiert aus getrockneten Blütenblättern. Ich will mit euch durch die Monate schlendern. Mal schauen, was es so zu entdecken gibt…

Es ist Januar.

Merkt ihr schon, wie die Tage länger werden? Nein? Aber sie werden länger, jeden Tag etwas mehr 🙂

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Wir wollen den Januar für das Thema „Tiere im Winter“ nutzen.

Das Umweltzentrum Gut Karlshöhe hat dazu Bildungsangebote.

https://gut-karlshoehe.de/fuer-kitas/#bildungsangebote-kitas

Umweltzentrum Gut Karlshöhe

Und was sagt uns der NABU zu diesem Thema?

https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/balkon-und-garten/gartenarbeit/herbst/tiere/25106.html

2019-01-10

Heut waren wir im Umweltzentrum Gut Karlshöhe.

Zu Beginn saßen die Kinder in der Runde und stellten sich mit Namen vor. Dazu sollten sie etwas benennen, was sie im Winter anders machen als in den anderen Jahreszeiten.

Die Antworten der Kinder waren:

  • Ski fahren
  • Rodeln
  • Sich wärmer anziehen
  • Plätzchen backen
  • Warmen Tee trinken
  • Zwei Decken zum Schlafen benutzen …

Danach erfuhren die Kinder an 6 Beispielen, wie Tiere sich für die kalte Jahreszeit rüsten:

  1. In der Mitte des Kreises war aus Decken ein Erdhügel gebaut und eine Kröte schaute hervor. Sie überwintert an geschützten Stellen in Kältestarre.
  2. Ein blauer Stoff stellte Wasser dar und darunter war ein Frosch. Er überwintert im Schlamm eines Teiches auch in Kältestarre.
  3. Das Reh hat ein Winterfell, in dem es warm steckt. Wir durften unsere Finger in so ein Fell „graben“ und hatten Mühe, bis zur Haut vorzudringen. Anschließendes Händewaschen war Bedingung.
  4. Der Igel baut sich aus Laub sein Winterschlaf-Quartier.
  5. Das Eichhörnchen hält Winterruhe. Aus seinem Kobel geht es nur raus, um sich seine Vorräte zu holen. Essen bedeutet Wärmegewinnung.
  6. Der Storch ist ein Zugvogel und überwintert in Afrika.

Anschließend ging es in die Natur…

  • Am Teich testeten Mutige die Kälte des Wassers und steckten für eine Minute eine Hand in das eiskalte Nass. Das war sehr schwierig, denn die Kälte tat weh und die Finger wurden etwas steif.
  • Die Schafe auf der Weide, erfuhren wir, haben unter ihrem dichten Fell eine Fettschicht, die sie  nicht nass werden lässt.
  • Im Wald spielten die Kinder Eichhörnchen und versuchten zu überwintern, in dem sie Nüsse versteckten und diese anschließend wieder suchten. Und weil dieses Spiel sehr viel Wissen vermittelte, möchte ich es euch genauer erläutern.

Spielregel:

Eine Kuhle dient als Kobel. Die Kinder sind die Eichhörnchen und bekommen je 5 Erdnüsse. Ein Erwachsener spielt eine Person, die Eichhörnchen-Futter für den Winter bereitstellt. Ein anderer Erwachsener ist der Mäuse-Bussard. Eine Stelle im Spielbereich wird als Eichhörnchen-Himmel bestimmt. Dann geht es los…

  1. Jedes Kind versteckt seine 5 Nüsse. Es wird aufgefordert, dabei zu beobachten, wohin die anderen ihre Nüsse „vergraben“. Danach kommen alle zurück zum Kobel und halten Winterruhe.
  2. Es ist Dezember – die Eichhörnchen haben Hunger….Jedes Kind holt sich 1 Nuss aus dem Versteck und kommt zurück zum Kobel… Das Eichhörnchen kann sich auch die Nuss vom Menschen holen.
  3. Es ist Januar – die Eichhörnchen haben Hunger…Jedes Kind holt sich 2 Nüsse aus dem Versteck und kommt zurück zum Kobel… Der Mensch ist verreist und kann die Eichhörnchen diesmal nicht füttern. Achtung, der Bussard versucht die Eichhörnchen zu fangen, in dem er sie tickt. Wer vom „Bussard“ getickt wird und wer jetzt weniger als 3 Nüsse gefunden hat, ist als Eichhörnchen gestorben und geht zum Eichhörnchen-Himmel.
  4. Es ist Februar – die Eichhörnchen haben Hunger…Jedes im Kobel verbliebene „Eichhörnchen“ holt sich die restlichen 2 Nüsse und kommt zurück zum Kobel… Der Mensch ist aus dem Urlaub zurück und so können sich die Eichhörnchen die Nüsse auch wieder von ihm holen. Und wieder versucht der Bussard die Eichhörnchen zu fangen. (Der Bussard fing bei unserem Spiel kein Eichhörnchen und musste auch in den Eichhörnchen-Himmel, da er verhungerte. Die Kinder, die nicht mehr nach Nüssen suchen wollten, mussten auch in den Eichhörnchen-Himmel, da nur das Eichhörnchen überlebt, das kämpft)
  5. Am Ende wird gezählt. Wie viel Eichhörnchen haben den Winter überlebt, wie viele sind gestorben? (Nur die Hälfte der Kinder waren bei unserem Spiel noch im Kobel)

Auswertung des Spiels:

Das Spiel ähnelte dem Geschehen in der Natur… Nur die Hälfte der Eichhörnchen überleben die Winter, weil sie ihr Futter nicht mehr finden oder Fressfeinden zum Opfer fallen.

Den Kindern hat der Besuch im Umweltzentrum Gut Karlshöhe sehr gefallen. Sie haben nun die Aufgabe, Bilder heimischer Tiere (Fotos, eigene Zeichnungen) mitzubringen.

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Gemeinschaftsbild „Wald mit heimischen Tieren“

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Kreis – Quadrat – Rechteck… Die Kinder arbeiten nach Anleitung und bilden aus einem Quadrat Rechtecke und aus Rechtecken wieder Quadrate. Aus diesen kleiner werdenden Teilen kleben sie Kopf, Körper, Beine, Schwanz entsprechend ihres gewünschten Tieres. Das gleiche passiert mit Kreis, Halbkreis und, wie ein Kind einwarf, Pizzastücken 🙂

 

2019-01-16

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Werkstatt-Arbeit

  • Das Winterfell zeichnen die Kinder den Tieren mit Buntstift-Strichen.
  • Abschreiben der Tiernamen
  • Aus den Grundfarben mischen wir die Farbe Braun und malen mit der breiten und schmalen Seite der Pinselhaare einen Baum.

 

2019-01-17

201901170904031000„Bäume im Wind, Bäume im Wind biegen den Stamm hin und her, wachsen vom Boden zum Himmel hinauf“ …ein Bewegungslied mit Ganzkörperbewegungen zum Beginn…

…im Anschluss formen wir ein Tier aus Knete. Dabei lernen die Kinder, Arme, Beine, Schwanz anzusetzen und die Ansätze so zu verschmieren, dass die Teile nicht mehr abfallen…

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2019-01-18

Wir bauen eine Futterstation und gehen in den Garten, um Meisenknödel und  Walnüsse zu verteilen.

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