Kita-Projekt: Abenteuer Wald…

…und eigentlich bin ich schon mittendrin, obwohl das Projekt erst Ende Februar beginnen soll…

„Der Baum, auf dem das Eichhörnchen wohnt“

Diesem Thema ging voraus, sich mit der Lebensweise der Eichhörnchen zu beschäftigen.

Unsere Kita hat auf dem Gelände mehrer hohe alte Bäume. Und wir können gut dem lustigen Treiben der zierlichen Eichkatzen zusehen, wie sie sich necken, sich hinterherlaufen, Nüsse aus der Futterstation holen und knabbernd auf dem Baum sitzen. Diesen Herbst habe ich zwei Nester in den Bäumen entdeckt. Oder sind das etwa Kobel? Das wäre fantastisch, haben wir doch gelesen, dass sich die Weibchen zwei Kobel in der Nähe bauen, um bei Gefahr ihren Nachwuchs zu schützen. Was wir jetzt benötigen, sind ein Fernglas, ein Fotoapparat und etwas Forscher-Glück ☝

….

Schauen wir uns nun den Baum genau an. Welche Teile hat er? Wo befinden sich die Wurzeln? Wie dick ist der Stamm? Fühlt sich Rinde glatt oder rau an? Und hat jeder Baum die gleiche Rinde? Wie wachsen die Äste aus dem Stamm heraus? Sind sie genau so dick wie der Stamm? Und wie nennt man die kleinen Stöckchen an den Ästen? Und die Zweige ganz oben im Baum nennt man Baumkrone!

Malen wir einen Baum und nutzen dafür Breit- und Rundpinsel, um die verschiedenen Stärken von Stamm, Ästen und Zweigen hinzubekommen. Und mischen wir uns die Farbe Braun…

„Viele Bäume sind ein Wald“

Nun werden all die gemalten Bäume ausgeschnitten und zu einem Wald geklebt. Die Blätter sind längst vom Wind gepflückt und liegen auf dem Waldboden. Und was macht der Igel? Er sammelt die Blätter, um sich einen Unterschlupf für den Winterschlaf zu bauen …und bald sehen wir ihn eingerollt unter dem Laub schlafen.

20.11.2020 Bundesweiter Vorlesetag

Eine Geschichte vom Wald sollte es sein und so entschied ich mich für „Rotkäppchen“, ein Märchen der Brüder Grimm. Okay. Wie beginnen Märchen?

„Es war einmal….“

Und wie enden sie ?

„…und wenn sie nicht gestorben sind, so leben sie noch heute.“

In Märchen passiert so allerlei Spannendes, Zauberhaftes, Gruseliges 😀 doch es sind Märchen und wir wissen, Märchen enden gut.

Einbezogen in die Geschichte machte es den Kindern riesigen Spaß, bis… Klar! …bis der Jäger dem Wolf den Bauch aufschneidet… Doch vorsorglich habe ich die Kinder im Erzählen auf die Tatsache hingewiesen, dass der Wolf in seiner Gier die Großmutter wie das Rotkäppchen im Ganzen verschluckte. Und wie nun der Jäger das Zappeln im Bauch bemerkte, war den Kindern klar, Großmutter und Rotkäppchen leben noch. Sie freuten sich, als beide gerettet wurden.

Doch was war mit dem Wolf, der ja eigentlich kein böses Tier ist, sondern sich scheu verstecken würde, wenn er Menschen im Wald hört, fragte jemand. Dieses erfreuliche Wissen der heutigen Kinder machte es mir leicht, ein wenig vom Hintergrund des Märchens zu erzählen… Früher gab es Räuber im Wald, jedes Kind kennt den Räuber Hotzenplotz. Klar! Rotkäppchen wurde vor den Räubern gewarnt, doch das sprach die Mutter nicht so direkt aus. Sie wollte dem Mädchen ja keine Angst machen, ihre Großmutter zu besuchen. Deshalb warnte sie Rotkäppchen, nicht vom Weg abzugehen. Das verstanden die Kinder sehr gut. Für sie waren damit alle Fragen beantwortet. Und mit der Motivation, Rotkäppchen, Großmutter, Jäger, Wolf und die Mutter als Handpuppen zu bauen, waren die letzten erschrockenen Blicke weg. Denn die Kinder spielen seit einiger Zeit sehr gern mit Handpuppen und freuen sich nun auf Zuwachs…

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